DIN SPEC 92222

Device Insight gestaltet neuen Standard für Industrie 4.0 mit

Wegbereiter für Industrie 4.0

Device Insight ist Partner der DIN SPEC 92222 „Reference Model for Industrial Cloud Federation“, einem neuen Standard für die Kommunikation zwischen Maschinen beziehungsweise Edge-Komponenten und Cloud-Systemen. Dadurch wird ein einheitlicher Rahmen für Innovationen und datengetriebene Geschäftsmodelle der Industrie 4.0 geschaffen. Bei der Hannover Messe 2019 (01. bis 05. April) werden die Arbeiten der DIN SPEC nun vorgestellt.

Die Industrie 4.0 gewinnt zunehmend an Bedeutung, wird durch die steigende Anzahl an Stakeholdern – darunter Anlagenbauer und -betreiber, Komponentenhersteller, Maschinenbauer sowie Anbieter von Cloud-Services – aber auch immer komplexer. Denn im Umfeld von Industrie 4.0 müssen Maschinen- oder Anlagenbetreiber die Daten ihrer Geräte vielen externen Unternehmen bereitstellen, z. B. um Wartungszeitpunkte möglichst exakt vorherzusagen oder die Abrechnung für neue Pay-per-Use Modelle zu ermöglichen. Hinzu kommt, dass IoT-Anwendungen mitunter nicht nur diese Daten benötigen, sondern auch über Remote Services auf ausgewählte Softwarefunktionalitäten einer Maschine oder deren Komponenten zugreifen können müssen. Gleichzeitig möchte der Betreiber aber die Hoheit über seine Daten behalten und genau entscheiden können, welche Informationen er weitergibt und welche nicht.

Die Standardisierung ist deshalb eine der drängendsten Aufgaben in diesem Umfeld. Rund 31 Projektpartner, darunter Device Insight und weitere Branchengrößen wie Fujitsu, General Electric, Microsoft und KUKA sowie der VDMA – Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau und das Fraunhofer Institut, haben deshalb unter der Schirmherrschaft des DIN-Instituts in den vergangenen Monaten mit der DIN SPEC 92222 eine neue Norm für die Industrie 4.0 entwickelt.

Datenflüsse werden herstellerunabhängig sichergestellt

Die DIN SPEC 92222 betrachtet die Kommunikation von Maschinen, beziehungsweise sogenannter Edge-Komponenten, in die Cloud eines produzierenden Unternehmens sowie unternehmensübergreifend zu weiteren Cloud-Systemen. Auf Basis konkreter Anwendungsfälle legt die DIN SPEC 92222 Interoperabilitäskriterien wie Anforderungen an das Transportprotokoll und notwendige Basisdienste fest, auf die sich Akteure in der Industrie 4.0 berufen können. So trägt der neue Standard dazu bei, Datenflüsse herstellerunabhängig sicherzustellen, und bietet Innovationen und datengetriebenen Geschäftsmodellen der Industrie 4.0 einen einheitlichen Rahmen.

DIN SPEC 92222

Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile: Anlagenbetreiber behalten dank eindeutiger Konformitätsregeln die Kontrolle über ihre Daten und Infrastruktur. Zugleich reduziert sich durch einheitliche Applikations- und Transport-Protokolle der Wartungsaufwand einer Applikation erheblich. Vor allem aber sind Betreiber durch einheitliche Standards nicht von einer bestimmten Plattform abhängig und andere Cloud-Lösungen lassen sich einfacher integrieren.

Vorstellung auf der Hannover Messe

Bei der Hannover Messe (01. bis 05. April) wird die DIN SPEC 92222 nun erstmals am Stand der DIN in Halle 8, Stand E30 in einem größeren Rahmen vorgestellt. Darüber hinaus wird das neue Referenzmodell auch an weiteren Ständen der Projektpartner präsentiert. Ein Überblick über die wichtigsten Stationen zur DIN SPEC 92222 auf der Hannover Messe und auf der zugehörigen Website:

DIN SPEC 92222

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Mehr Informationen zur DIN SPEC 9222 sind auf der Projektseite verfügbar. Die DIN SPEC 92222 ist ab Mitte Mai kostenfrei auf www.beuth.de zum Download erhältlich.

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