Kärcher Pressemitteilung

Device Insights IoT-Plattform bei Kärcher im Einsatz

Modernes Flottenmanagement in der Gebäudereinigung

Die moderne Gebäudereinigung – insbesondere in großen Unternehmen, Konzernen oder öffentlichen Einrichtungen wie Flughäfen – steht täglich vor einer großen Herausforderung: den Überblick behalten. Denn je größer die Flotte an Reinigungsmaschinen wird, desto unübersichtlicher und unsicherer ist deren Status. Hinzu kommt: je unübersichtlicher das Gelände, auf dem die Maschinen zum Einsatz kommen, umso schwieriger ihre regelmäßige Wartung oder Ortung bei Verlust. Um für diese Problematik eine Lösung zu bieten, haben sich Kärcher sowie Internet of Things (IoT)-Experte Device Insight zusammengetan und gemeinsam mit Partnern die Flottenmanagementlösung „Kärcher Fleet“ entwickelt.

Das renommierte Unternehmen Kärcher ist Weltmarktführer für Reinigungstechnik. Das Familienunternehmen ist globaler Anbieter von Reinigungstechnik für den privaten, gewerblichen und industriellen Einsatz. Scheuer-Saugmaschinen, Dampf- und Hochdruckreiniger, Industriesauger und Kehrmaschinen gehören ebenso zum Portfolio wie Kfz-Waschanlagen und Trinkwasserspender. Oberste Prämisse ist die entsprechend lückenlose Versorgung und Betreuung seiner Kunden mit modernsten Mitteln. So gilt es unter anderem, den Geräteverlust für den Kunden zu vermeiden bzw. den Gerätestatus stets transparent zu halten. Ist die Reinigungsmaschine noch betriebsbereit? Wo befindet sie sich gerade? Hat der Akku noch Leistung? Ist sie produktiv? Fragen, die aus der Ferne bislang schwer zu beantworten waren und daher einen enormen Wartungsaufwand nach sich zogen.

Wie gesund ist meine Flotte?

Mit „Kärcher Fleet“ hat Kärcher gemeinsam mit Partnern wie dem Münchner Unternehmen Device Insight ein Flottenmanagementsystem auf Basis neuester IoT-Technologie geschaffen. Der Kunde loggt sich über einen Webbrowser ein und bekommt zu sehen, was ihm bislang verborgen blieb: den kompletten Status seiner Geräteflotte. Begleitend überwacht das Portal „Kärcher Service“ den Maschinenpark im mit dem Kunden vereinbarten Rahmen. Der Kunde hat auf diese Weise einen ständigen Überblick über den „Gesundheitszustand“ seiner Flotte bzw. der einzelnen Maschinen. Unter anderem zeigt das System auch einzelne Fehlercodes an.

Für die Übertragung der Daten von „Kärcher Fleet“ arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Partnern zusammen. Ein integriertes Telematikmodul bzw. eine Telematikbox mit SIM-Karte, GPS und Wi-Fi-Zugang lässt die Flotte mit der zentralen IoT-Plattform kommunizieren. Die Telematik­box dient als zentrale Schnittstelle für die Datenabfrage und Positionsübermittlung der einzelnen Maschinen. Die IoT-Plattform liefern die Münchner IoT/M2M-Experten von Device Insight. Dank Datenanalysen im Kärcher Fleet-System können Nutzer wertvolle Informationen zu Wartungsprognosen, Auslastungshochs oder Produktivitätseinbußen erhalten. Flottenmanager sind so in der Lage, schnell und effektiv auf aktuelle Positions- und Fahrzeugbetriebsdaten zuzugreifen. Das dazugehörige übersichtliche Kundenportal hat ein Systemintegrator für und mit Kärcher entwickelt.

Dr. Friedrich Völker, Manager Digital Products bei Kärcher, erklärt: „Nach dem Motto ‚Vier Augen sehen mehr‘ können unsere Kunden sichergehen, dass sie alle relevanten Informationen zu ihrer Flotte frühzeitig erhalten. Hier müssen wir natürlich noch die Nutzergruppen unterscheiden. Kärcher Fleet nutzen je nach Bedarf das Facility Management, der Niederlassungsleiter, das Controlling bzw. das übergeordnete Management. Der Kunde des Gebäudereinigers kann auf Anfrage entsprechende Auswertungen einsehen. Die Anforderungen und die Nutzungsmotivation können somit unterschiedlicher Natur sein – wir können auf alle eingehen. Das übergeordnete Argument für alle Nutzergruppen ist Zeit- und Kostenersparnis. Dass wir an die Zukunfts­sicherheit dieser Technologie glauben, beweist unsere Fleet-4-all-Strategie: Seit 1. März werden alle unterstützten Scheuersaugmaschinen in sechs Ländern, darunter auch Deutschland, schon ab Band mit der neuen Technik ausgestattet.“

Quelle Titelbild: iStock

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