Was KI in der Produktion bringt – Device Insight in der SZ-Kolumne

Noch lässt der Durchbruch der KI in der hiesigen Produktion auf sich warten. Warum eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich SZ-Kolumnist Helmut Martin-Jung und hat dazu mit den Experten von Device Insight, KUKA und Sentian gesprochen. Ein Überblick über den Status quo der „Göttersoftware“ in der Industrie.

Süddeutsche Zeitung: „Das künstliche Gehirn braucht Daten“

Lässt sich in den Produktionshallen deutscher Automobilhersteller und Maschinenbauer überhaupt noch etwas verbessern? Läuft hier nicht alles längst wie am Schnürchen, fragt SZ-Redakteur Helmut Martin-Jung in der Kolumne „Silicon Future“. Tatsächlich gäbe es mithilfe der Künstlichen Intelligenz, die auch als „Göttersoftware“ gehandelt werde, noch durchaus Luft nach oben. Das Potenzial liege „in der Verbindung der einzelnen Produktionsprozesse“, erklärt Dr. Christian Liedtke von KUKA. Auch der Roboterhersteller aus Augsburg ist dem Trend zur bedingungslosen Steigerung der Effizienz unterworfen und weiß daher um die Vorteile der Verbindung von KI und IoT.

Aus diesem Grund habe sich KUKA „über seine Tochterfirma Device Insight mit dem schwedischen Spezialisten für industrielle KI, Sentian, zusammengetan. Während Device Insight dafür sorgt, dass alle beteiligten Prozesse Daten liefern, ist es an Sentian, die Daten zu interpretieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, schildert SZ-Redakteur Helmut Martin-Jung.

Die größte Herausforderung bestünde darin, dass das künstliche Gehirn Daten brauche, um sinnvolle Hinweise etwa zur Prozessoptimierung geben zu können. „Sensorwerte allein reichen nicht“, bringt es Martin Dimmler von Device Insight auf den Punkt. Und darin liege auch die Crux: Welche Daten jeweils anfielen, sei von Firma zu Firma unterschiedlich. Daher müsse auch die KI daran angepasst werden. „Die eine Musterlösung, die man bloß ins Firmen-Rechenzentrum stellt und einschaltet, gibt es (noch) nicht“, so die Schlussbilanz der SZ.

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Intelligente Produktion: Weg von punktuellen Verbesserungen, hin zu einer ganzheitlich optimierten Smart Factory. ©KUKA Group

Am Ende lautet die entscheidende Frage: „Was bringt sie wirklich, die KI im Betrieb?“. Das muss natürlich jedes Unternehmen für sich selbst beantworten. Doch bei der Abwägung von Kosten und Nutzen sind die Hersteller nicht auf sich allein gestellt. Kommen Sie gern auf uns zu, wenn Sie mehr über den konkreten Business Value von KI & IoT für Ihren Betrieb wissen möchten.

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